20. März 2024
17:30 - 20:00
Nachbarschaftshaus Urbanstraße in Berlin
Nachbarschaftshaus Urbanstraße
Urbanstraße 21
10961 Berlin
https://www.nachbarschaftshaus.de/

Schmerzgriffe als polizeiliche Praxis: Menschenrechte schützen, Polizeigewalt entgegentreten


Sogenannte Schmerzgriffe gehören in vielen Bundesländern zur polizeilichen Praxis - und haben erschreckende Normalität erlangt. Betroffene rassistischer Polizeieinsätze erleben diese Praxis schon lange und auch Klimaprotestierende sind zunehmend von Schmerzgriffen betroffen. Aus menschenrechtlicher Sicht ist der Einsatz von Schmerzgriffen höchst problematisch.   

Doch wie wirken Schmerzgriffe eigentlich genau? Was richten sie im menschlichen Körper an? Wie sind sie als polizeiliche Maßnahme rechtlich zu bewerten? Können Schmerzgriffe juristisch unter den Folterbegriff der Europäischen Menschenrechtskonvention gefasst werden? Wie kann die Zivilgesellschaft sich gemeinsam positionieren und solidarisch zeigen gegen diese sich zunehmend verselbstständigenden Polizeipraktiken?  

Über diese und weitere Fragen sprechen Biplab Basu, Isa Paßlick, Joschka Selinger, Lars Ritter und Michèle Winkler gemeinsam auf dem Podium. Es wird die Problematik von Polizeigewalt aufgezeigt, gezielt über Lösungsansätze gesprochen und diskutiert, was es braucht, um Menschenrechte zu schützen. 

Diskussionsteilnehmende 

  • Biplab Basu, Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)
  • Isa Paßlick, Verein demokratischer Ärzt*innen (vdää)
  • Joschka Selinger, Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF)
  • Lars Ritter, Letzte Generation (LG)
  • Moderation: Michèle Winkler, Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. 

Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum 18. März zur besseren Planung: Hier geht’s zur Anmeldung.

Die Podiumsdiskussion findet in deutscher Sprache statt. Eine Übersetzung ins Englische versuchen wir nach Bedarf anzubieten. Bitte vermerken Sie in der Anmeldung, ob Sie eine Übersetzung ins Englische wünschen.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 20.03.2024 um 18.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Urbanstraße (Urbanstraße 21) in Berlin statt. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltende Organisationen:

Amnesty International Deutschland e.V. | Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. | Green Legal Impact e.V. | Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt | Komitee für Grundrechte und Demokratie | Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. | Verein demokratischer Ärzt*innen


So-called pain grips are routinely used by police in many federal states - and have become alarmingly normal. Those affected by racist police measures have been experiencing this practice for a long time and climate protesters are also increasingly affected by the technique. From a human rights perspective, the use of pain grips is highly problematic. 

But how exactly do pain grips actually work? What do they do to the human body? How can they to be assessed legally as a police measure? Can pain grips be legally classified as torture under the European Convention on Human Rights? How can the civil society position itself collectively and show solidarity against these increasingly wide-spread police practices?

These and other questions will be discussed by Biplab Basu, Luisa Paßlick, Joschka Selinger, Lars Ritter and Michèle Winkler on the podium. The issue of police violence will be highlighted, specific solutions and the questions of what it takes to protect human rights in this context will be discussed.

Participants in the discussion

  • Biplab Basu, Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)
  • Luisa Paßlick, Verein demokratischer Ärzt*innen
  • Joschka Selinger, Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.
  • Lars Ritter, Letzte Generation
  • Moderation: Michèle Winkler, Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. 

Please help us plan by registering by March 18 at this link.

The panel discussion will be held in German. A translation into English may be be provided if required. Please note in the registration form by March 12 whether you would like a translation into English.

The event will take place on Wednesday, March 20, 2024 at 18.30 in the Nachbarschaftshaus Urbanstraße (Urbanstraße 21) in Berlin. Admission is free. The venue is accessible.

Organized by:

Amnesty International Deutschland e.V. | Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. | Green Legal Impact e.V. | Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt | Komitee für Grundrechte und Demokratie | Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. | Verein demokratischer Ärzt*innen

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